1999

Sonntag, 11.April. In der Seewinkelhalle der Ferienanlage Pannonia treffen mehr als 550 zahlende Besucher zu einem eindrucksvollen Ereignis zusammen: Der Musikverein Wallern-Pamhagen hatte zu seinem Jubiläumskonzert eingeladen. 20 Jahre Musikverein sollten nicht nur gebührend gefeiert werden, es sollte auch eine eindrucksvolle Demonstration des in den 20 Jahren aufgebauten Könnens der Musiker geboten werden. Der besondere Ruf des Musikvereins in Sachen konzertanter Aufführungen und die beachtlichen Erfolge der jubilierenden Musiker im vergangenen Arbeitsjahr hatten neugierig gemacht. Und bei Kapellmeister Günther Kleidosty durfte man ohnehin immer wieder auf positive Überraschungen gespannt sein.
Zum außergewöhnlichen Konzertereignis kommen dann Musikfreunde aus ganz Burgenland und eine Reihe von Politikern. Landeskapellmeisterin Elfriede Berecz, Jugendmusikreferentin Silvia Eigner, Landesstabführer Gerhard Imre und viele andere kompetente Gäste lauschen den Darbietungen mit besonderer Aufmerksamkeit und Beachtung.
Als dann die ersten Töne von "Also sprach Zarathustra" von Richard Strauß zu vernehmen sind, wissen die Zuhörer, dass man heute Besonderes geboten bekommt. Es folgen Dvorak, Monti, Hausl, Klaus-Peter Bruchmann und schließlich "Donner und Blitz" von Johann Strauß und "Buglers Holiday" von Leroy Anderson. Und dann der weitere Höhepunkt der Veranstaltung: Eine Uraufführung.
Mit der "Jubiläumsmarsch"-Uraufführung des Musikverein-Kapellmeisters MMag. Günther Kleidosty wird an diesem Tag für die beteiligten Musiker Unvergessliches geschaffen. Das Publikum ist begeistert.
"Perfekt, perfekter geht es nicht mehr", meint einer der anwesenden Kapellmeister zu seinem Kollegen.
Im zweiten Teil kommen Publikum und Musiker gleichermaßen auf ihre Rechnung: Von der Filmmelodie von "Mission Impossible" bis zum "Rosaroten Panter" eines Henry Mancini samt Showeinlage eines als Cosi-Panter verkleideten Jung-Musiker reicht die Inszenierung. Mit "Evita" von Andrew Lloyd Webber wird das Programm abgeschlossen. Der Applaus der 550 bis zuletzt begeisterten Zuhörer ist mehr als nur berechtigt.